Entstehungsgeschichte

Willkommen auf der Internetseite der grössten Echtzeit Modelleisenbahn-Anlage der Schweiz und einer der Freizeit-Attraktionen der Schweiz.

 

Neben allen wichtigen Eckdaten die Ihren Besuch betreffen, finden Sie auf dieser Seite zahlreiche Hintergrundinformationen über unsere Anlage in Horw.

 

Es war einmal... oder ein Bubentraum wird wahr. Im Jahr 2000 hatte Roland Niggli die Idee, eine Anlage in der Spurgrösse HO zu bauen. Es sollte etwas ganz spezielles werden. Schon am Anfang war die Idee, die - eine sogenannte Echtzeit Anlage zu bauen. Von einem Hauptbahnhof mit 28 Gleisen aus sollen die 5 Aussenbahnhöfe in Echtzeit evtl. nach Fahrplan angefahren werden können. Eine über einjährige Planung für den Gleisbau ging langsam zu Ende und man konnte sich für geeignete Räume umsehen. Durch Zufall konnte Roland Niggli ca. 500 m2 Lagerräume in der Überbauung Kirchmättli in Horw käuflich erwerben. Der Grundstein war gelegt. Nachdem die Gründung eines Modelleisenbahnclubs erfolgt ist, konnte mit dem Bau der Anlage begonnen werden. Der Bubentraum beginnt sich langsam aber sicher zu erfüllen ...

Im Zentrum von Horw entsteht im Untergrund durch einige Enthusiasten (Verrückte) eine Modelleisenbahnanlage der Superlative. Auf ca. 500 m2 entsteht in bisher ungezählten Arbeitsstunden eine Phantasieanlage in HO

Das Wichtigste in Kürze:

 

Der Hauptbahnhof weist 28 (!) Durchfahrtsgeleise auf. Zudem werden auf beiden Seiten noch je 2 Abfahrtsgeleise für Pendelbetrieb und Bergbahnanschlüsse gebaut. Im Bau befinden sich ein echter Wasserfall, ein Fluss und ein Hafenbecken mit einer ferngesteuerten Containerkrananlage für die Beladung der Güterzüge und der Schiffe. Auf den Strassen wird mit dem Car-System von Faller ein interessanter Autofahrbetrieb gebaut. An Stelle eines Schattenbahnhofs wurde ein 28-Gleisiger Güterbahnhof mit automatischer Zugabfertigung auf der Anlage integriert.

Die Landschaft ist Phantasie mit vielen Bergen, Städten und Brücken. Auch der Geräuschekulisse wird grosse Aufmerksamkeit geschenkt (wie z.B. Fabriklärm, Kirchenglocken, Chilbibetrieb usw.). Bei allen Brücken werden Mikrofone mit Geräuschverstärker eingebaut, damit das Fahrgeräusch eines über die Brücke fahrenden Zuges gut und echt hörbar wird. Im Hauptbahnhof sowie auf den 5 Aussenbahnhöfen erfolgt bei allen Einfahrten eine für das betreffende Gleis geltende Zugansage.

Als Hauptzuleitung stehen 3x 400V / 60A zur Verfügung.

Von der Kommandozentrale welche aus 7 Steuerplatten besteht, wird die gesamte Anlage mit hunderten von Schaltern Reglern und vier beleuchteten Gleisbildstellpulten, gesteuert und überwacht. Die ganze Anlage ist mit 140 Blockstellen versehen. Für den Fahrbetrieb sind 8 Rechner im Einsatz, die über Fahrstrassenschaltungen und den Signalen den gesamten Zugbetrieb steuern. Dies garantiert ein echtes sanftes anfahren, bremsen und anhalten der Züge wie beim Vorbild. Damit auch hinter und in die vielen Berge eine zuverlässige Übersicht gewährleistet ist, werden 20 Überwachungskameras eingebaut, deren Monitore von der Zentrale aus gut eingesehen werden können.

Ohne das grosse Verständnis seiner Ehefrau Rita und die tatkräftige Mitarbeit der Clubmitglieder wäre es dem Besitzer der Anlage Roland Niggli niemals möglich gewesen, ein solch gigantisches und kompliziertes Werk in Angriff zu nehmen. An dieser Stelle sei allen die bisher mitgeholfen haben - auch den vielen Gönnern, ehemaligen Clubmitgliedern und Sponsoren - herzlich gedankt. Wir sind alle überzeugt, das grosse Werk in den nächsten Jahren fertig zu bauen und den interessierten Kreisen offiziell zugänglich zu machen.

Roland Niggli